Strand · Maspalomas
Playa de Maspalomas
Kilometerlanger goldener Sandstrand, Dünenlandschaft direkt dahinter und von der Promenade bis zum Leuchtturm alles, was ein Strandtag braucht. Hier erfährst du, was dich am Strand von Maspalomas erwartet.

Der Strand von Maspalomas gehört zu den bekanntesten Stränden Europas. Er liegt an der Südspitze von Gran Canaria und geht an der Punta de Maspalomas nahtlos in die Playa del Inglés über. Zusammen sind die beiden eine einzige lange Strandfläche von rund sechs Kilometern. Hinter dem Sand erheben sich die Dünen von Maspalomas, im Westen liegen die Lagune Charca und der Leuchtturm Faro de Maspalomas.
Der Strand
Der Sand ist fein und goldgelb, die Wellen sind meist klein bis normal, das Wasser ruhig bis mäßig bewegt. Der Strand ist breit, selbst bei viel Betrieb findest du einen Platz. Am Abschnitt Maspalomas wurde die Blaue Flagge vergeben, ein Hinweis auf gute Wasserqualität und Ausstattung. Er ist kostenlos und rund um die Uhr zugänglich, es gibt weder Eintritt noch Tore.
Ausstattung
- Liegen und Schirme: Sie lassen sich an mehreren Strandabschnitten mieten. Preis für 2 Liegen und 1 Sonnenschirm betrugen zuletzt 7,50 € (Stand: Oktober 2026). Achtung: Es ist nur noch Kartenzahlung möglich.
- Rettungsschwimmer, Duschen, Toiletten: Je nach Saison in Betrieb, die genauen Zeiten erfährst du am besten vor Ort. Es gibt auch Umkleidekabinen.
- Kioske und Strandbars: Entlang des Strandes liegen nummerierte Kioske für Getränke und Snacks. Am Leuchtturm wartet die Strandapotheke mit Schlager und Sonnenuntergang.
- Promenade: Der Paseo Costa Canaria verläuft vom Beginn der Avenida de Tirajana in Playa del Inglés über mehrere Kilometer bis San Agustín. Parallel dazu führen Wege am Strand entlang.
- Schatten: Es gibt kaum natürlichen Schatten, plane Sonnenschirm und Sonnenschutz ein.
Die Bereiche am Strand
- Familien- und Badebereich: Vor allem in Richtung Playa del Inglés findest du viele Liegen, Kioske und einen steinfreien Einstieg. Das Wasser ist hier meist gut zum Baden geeignet.
- FKK-Bereich: Entlang der Dünen gibt es einen ausgewiesenen FKK-Abschnitt. Er liegt zwischen den nummerierten Strandkiosken. Außerhalb der ausgewiesenen Zonen ist FKK im Naturschutzgebiet nicht gestattet - auch wenn es verlockend sein mag: Den Weg durch die Dünen nicht verlassen, ansonsten drohen Bußgelder!
- Gay-Strand: Der bekannteste queere Strandabschnitt liegt hinter den Dünen, am legendären Kiosk Nr. 5 (früher Nr. 7). Er ist zugleich FKK-Zone. Der Weg dorthin führt auch durch die Dünen, mehr dazu im Beitrag zu den Dünen von Maspalomas.
- Leuchtturm-Seite: Am westlichen Ende nahe dem Faro de Maspalomas ist es oft ruhiger, mit weniger Liegen und direktem Blick auf den Leuchtturm. Hier musst du etwas weiter laufen. Vorteil: Du bist direkt in der Nähe der legendären "Strand-Apo-Theke"
Anreise
- Mit dem Bus: Die Haltestelle „Faro de Maspalomas“ ist die wichtigste Anlaufstelle. Dort halten mehrere Linien der Guaguas Global, zum Beispiel die Linien 1, 30 und 50. Von hier sind es nur wenige Schritte zum Strand.
- Zu Fuß: Von Playa del Inglés und Maspalomas läuft man bequem am Strand oder über die Promenade.
- Mit dem Auto: Parkplätze gibt es in der Nähe des Leuchtturms, etwa an der Avenida del Oasis - hier jedoch einen Parkplatz zu ergattern kommt einem Glückspiel gleich. Deshalb die Empfehlung das Parkhaus: Aparcamiento Municipal Maspalomas in unmittelbarer Nähe zu nutzen.. In Playa del Inglés bietet der Parkplatz am Annexo II direkten Zugang zum Strand, dort wird eine Gebühr fällig.
- Mit dem Taxi: Eine Fahrt von der Stadtmitte in Playa del Ingles kostet ca. 9 Euro (an Sonn-/Feiertagen minmal teurer; Stand: Oktober 2026).
Praktische Tipps
- Sonne und Wind: Die Sonne ist stark, rechne mit Sonnenbrand auch bei Wolken. Es kann windig werden.
- Beste Zeit: Am Vormittag oder am späten Nachmittag, wenn es ruhiger und kühler ist. Der Sonnenuntergang am Leuchtturm lohnt sich. Für einen Besuch des Kiosk No. 5 empfiehlt sich es sich sehr früh dort zu sein, wenn man Liegen und Sonnenschirme ergattern möchte (meist nur notwendig bei großen Veranstaltungen wie z.B. Maspalomas Pride im Mai, die Winter Pride im November oder der Maspalomas Fetish Week im Oktober).
- Dünen: Die Dünen hinter dem Strand sind Naturschutzgebiet, betrete sie nur auf den markierten Wegen.
- Sicherheit: Achte auf Wellen, Strömung und die Flaggen der Rettungsschwimmer. Lass Wertsachen nicht unbeaufsichtigt am Strand, in belebten Bereichen gibt es Taschendiebe.
- Calima: Bei Saharastaub wird die Luft diesig und trocken, mehr dazu im Beitrag zum Calima.
Unser Tipp
Starte am Riu Palace durch die Dünen zum Strand, bade am Vormittag, gehe am Wasser entlang zum Leuchtturm und lass den Tag in der Strandapotheke ausklingen. So verbindest du Dünen, Strand und Sonnenuntergang zu einem runden Tag.

Playa de MaspalomasFoto: Tom 
Playa de MaspalomasFoto: Tom 
Foto: Tom
Lage
In der Nähe

Natur
Dünen von Maspalomas
Wüste am Atlantik: Wandern, Staunen und Regeln im Naturschutzgebiet - Goldene Sandwellen, eine Lagune und ein Palmenhain direkt neben den Hotels: Die Dünen von Maspalomas sind das bekannteste Naturwunder der Insel. Sie sind aber ein streng geschütztes Gebiet, das nur auf markierten Wegen betreten werden darf.

Strand
Playa El Veril
Ruhiger Strand mit goldgelbem Sand zwischen Playa del Inglés und San Agustín. Weniger Trubel als in Playa del Inglés, dafür Platz, ruhiges Wasser und Rieseneidechsen an der Promenade. Der Playa El Veril ist eine entspannte Alternative zu den großen Stränden im Süden.

Aussichtspunkt
Mirador Astronómico de la Degollada de las Yeguas
Spektakuläres Panorama zwischen Grand Canyon und Sternenhimmel: Auf 842 Metern Höhe bietet der leicht zugängliche Mirador de la Degollada de las Yeguas einen der atemberaubendsten Ausblicke Gran Canarias. Besucher blicken hier tief in die monumentale Fataga-Schlucht und sehen bei klarer Sicht im Süden das Meer und die Dünen von Maspalomas. Idealer Ort zur Sternenbeobachtung!

Strand
Playa de Tauro
Ein ruhiger, naturnaher Strand im Südwesten von Gran Canaria, an der Mündung des Barranco de Tauro. Er ist kaum bebaut, wird viel von Einheimischen besucht und bietet feinen Sand, ruhiges Wasser und Bergkulisse. Wer Ruhe statt Strandliegen und Trubel sucht, ist hier richtig.