Reisetipps
Die Armband- und Segen-Falle am Weg zum Strand
Vorsicht auf dem Weg zum Strand von Maspalomas: Wie Betrüger mit geflochtenen Bändern und Ablenkung abkassieren.

Wenn du am Faro in Richtung Maspalomas-Dünen oder zum Strand spazieren willst, genießt du erst mal das pure Urlaubsfeeling. Aber Achtung: Genau auf diesem Weg lauern Straßenverkäuferinnen (meist westafrikanischer Herkunft), die es speziell auf Touristen und besonders auf Paare abgesehen haben.
So läuft die Masche ab:
- Der plötzliche Überfall: Du wirst super freundlich angelabert, man wünscht dir Liebe, Gesundheit oder den Segen eines angeblichen Gurus. Bevor du überhaupt reagieren kannst, schnappt sich die Person dein Handgelenk und knüpft dir in Sekundenschnelle ein einfaches Bändchen aus drei Schnüren fest. Oft drückt man Dir vorher einfach etwas in die Hand, sodass Du die Handlung aufgrund der nicht freien Händen, einfach abwehren kannst.
- Die plötzliche Geldforderung: Sobald das Band sitzt, ist es vorbei mit der Freundlichkeit. Plötzlich ist das "Geschenk" gar keins mehr, sondern teure Ware. Die Verkäuferinnen fordern lautstark und ziemlich aggressiv Geld - meist direkt 5, 10 oder sogar 20 Euro.
- Gefahr von Taschendiebstahl: Lass dich von dem ganzen Trubel, der Lautstärke und dem Gefummel an deinem Handgelenk bloß nicht ablenken. Oft steckt hinter der Nummer ein eingespieltes Team, und ein unauffälliger Komplize nutzt das Chaos im Hintergrund gnadenlos aus, um nach deiner Handtasche oder dem Smartphone zu greifen.
- Das unangenehme Nachspiel: Weigerst du dich zu zahlen oder gibst nur ein paar Cent Wechselgeld, werden die Damen schnell sehr pampig, laut und versuchen, dich vor anderen Urlaubern einzuschüchtern, bis du nachgibst.
So schützt du dich davor:
Einfach weitergehen: Lass dich gar nicht erst auf Gespräche oder Zurufe ein. Mach keinen Blickkontakt und geh zügig vorbei.
- Einfach weitergehen: Lass dich gar nicht erst auf Gespräche oder Zurufe ein. Mach keinen Blickkontakt und geh zügig vorbei.
- Hände weg: Behalte deine Hände am besten in den Taschen oder nah am Körper, damit dir niemand ungefragt etwas anbinden kann.
- Wertsachen im Auge behalten: Sollte es doch passieren, pass sofort extrem gut auf deine Taschen und Wertsachen auf.
- Hart bleiben: Reiß das Bändchen im Notfall einfach ab, leg es hin und geh weiter. Diskutiere gar nicht erst mit ihnen - die aggressive Art ist reine Masche, um dich unter Druck zu setzen.
Häufige Fragen
Wo lauern die Straßenverkäuferinnen mit der Armband-Falle auf Gran Canaria?
Die Armband- und Segen-Falle findet sich auf dem Weg zu den Dünen von Maspalomas, besonders am Gehweg direkt neben dem "La Charca de Maspalomas", der kleinen Salzwasserlagune in der Nähe des Faro.
Wie läuft die Armband-Masche in Maspalomas ab?
Bei der Armband- und Segen-Falle wirst du super freundlich angelabert, man wünscht dir Liebe, Gesundheit oder den Segen eines angeblichen Gurus, schnappt sich dann dein Handgelenk und knüpft dir in Sekundenschnelle ein Bändchen fest. Sobald das Band sitzt, fordern die Verkäuferinnen lautstark und aggressiv Geld, meist 5, 10 oder sogar 20 Euro.
Welche Gefahr besteht bei der Armband-Falle außer der Geldforderung?
Bei der Armband- und Segen-Falle besteht die Gefahr von Taschendiebstahl, denn oft steckt hinter der Nummer ein eingespieltes Team, und ein unauffälliger Komplize nutzt das Chaos im Hintergrund aus, um nach deiner Handtasche oder dem Smartphone zu greifen.
Wie kann ich mich vor der Armband-Falle in Maspalomas schützen?
Um dich vor der Armband- und Segen-Falle zu schützen, solltest du dich gar nicht erst auf Gespräche einlassen, keinen Blickkontakt machen und zügig vorbeigehen. Behalte deine Hände am besten in den Taschen oder nah am Körper, damit dir niemand ungefragt etwas anbinden kann.
Was soll ich tun wenn mir schon ein Armband aufgedrückt wurde?
Wenn dir bei der Armband- und Segen-Falle schon ein Bändchen aufgedrückt wurde, solltest du sofort extrem gut auf deine Taschen und Wertsachen aufpassen. Reiß das Bändchen im Notfall einfach ab, leg es hin und geh weiter, ohne zu diskutieren.